header05042019

Fast schon zur Tradition geworden, kommen kurz vor Beginn der Sommerferien Schülerinnen aus der St. Ursula-Schule in unsere Einrichtung, um einen Vormittag mit den Senioren zu verbringen. Es geht um erste Erfahrungen, Eindrücke und Kennen-lernen einer Realität, die vielen oft noch fern erscheint.

So kamen die 11 Schülerinnen hochmotiviert und mit großem sozialen Engagement an.
Da es regnete und der geplante große Ausflug an den Main somit ins Wasser fiel, verteilten sich die Jugendlichen kurzerhand auf jeden Wohnbereich.

Sie lebten den Vormittag mit, bei der Morgenrunde, dem Erzählen über frühere Berufe, der Sturzprophylaxe und dem Familientisch, kamen in Einzelgespräche und konnten ein bisschen die Hausatmosphäre mitbekommen.

Im Abschlussgespräch wurde immer wieder betont, wie bewegend die Erfahrungen gewesen seien, was die Menschen so alles erzählten, erlebt hätten in ihrem Leben, dass sich die Senioren so freuen, wenn sie auf sie zugingen und diese Dankbarkeit in den Augen oder durch einen Händedruck. Es berührt zu erleben, wie wenig es braucht, andere glücklich zu machen, nur durch Da-sein.

…und dass alle so nett sind. Dieses Lob gilt besonders auch den Mitarbeite-rinnen und Mitarbeitern, die derartige Aktionen immer wieder mittragen und ermöglichen. Es ist ein wichtiges Anliegen, der nachwachsenden Generation ein reales und dennoch einladendes Bild der stationären Altenhilfe zu eröffnen.

(Text: Frau Martina Mirus - Leiterin des Sozialdienstes)

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