header05042019

Ein herzliches Danke-schön und schon ein wenig Stolz schwangen mit, als Frau Martina Mirus dem Einrichtungsleiter Herrn Johannes Amrhein die neue Malteser Hospizbroschüre überreichte, die anlässlich der 30 Jahre Malteser Hospizarbeit in der Diözese Würzburg herausgegeben wurde.

Was hat besonders St. Thekla mit der Hospizarbeit der Malteser zu tun? St. Thekla war die erste Einrichtung, die 1992 die ersten frisch ausgebildeten ehrenamtlichen Hospizhelferinnen zur Sterbebegleitung in ihre Einrichtung zuließen. Auch wenn die Anfänge etwas holprig, von Unsicherheit und gewissen Vorbehalten geprägt waren, schafften es in recht kurzer Zeit engagierte Ehrenamtliche die Skepsis der hauptamtlichen Pflegerinnen und Pfleger zu überwinden und ein wertschätzendes Miteinander in der Sorge für sterbende Bewohnerinnen und Bewohner als gemeinsames Anliegen zu etablieren.

Der Pioniergedanke der Hospizarbeit führte auch wenige Jahre später zu dem gemeinsamen Projekt „Hospizapartments im Pflegeheim“, das bundesweit Interesse fand. Mittlerweile ist der Hospizgedanke in der Altenheimlandschaft gut verankert.

Dennoch ist es immer wieder eine Herausforderung, im Bestreben um ein menschenwürdiges selbstbestimmtes Sterben nicht nachzulassen und sich immer wieder neu auf die Anforderungen der Zeit und des gesellschaftlichen Wandels einzustellen.

Die Malteser bedanken sich für die Offenheit und das Vertrauen, hier gemeinsam mithelfen zu können und das Caritas Seniorenzentrum St. Thekla ist froh und dankbar für die Unterstützung und Entlastung durch ehrenamtliche Hospizler.

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